Suizid
Es gibt einen anderen Weg.

Suizid.

Reden wir darüber.

Über Suizidalität zu sprechen, fällt vielen schwer – aus Unsicherheit, Scham oder Angst, etwas falsch zu machen. Doch ein Gespräch kann entlasten und der erste Schritt in Richtung Hilfe sein.

Ob für sich selbst oder für andere: Auf dieser Website finden Sie Informationen und persönliche Geschichten, die Mut machen, sowie kostenlose Anlaufstellen, die unterstützen. Unser Ziel ist es, dass sich mehr Menschen trauen, offen über Suizid zu sprechen. Reden wir darüber. 

Diese Website richtet sich an alle, die von Suizidalität betroffen sind:

  1. Menschen in einer Krise
  2. Besorgte Freunde & Familie
  3. Hinterbliebene nach einem Suizid


Hier finden Sie klare Informationen und direkte Kontakte zu Hilfseinrichtungen.

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Lebensunterstützung & Krisenberatung.

Für Freunde & Familie

Was tun, wenn ein nahestehender Mensch psychisch leidet? Oder vielleicht sogar das Gefühl hat, das Leben nicht mehr zu schaffen? Wie Sie mögliche Warnsignale für eine suizidale Krise erkennen und darauf richtig reagieren können, erfahren Sie hier. 

Sie sind nicht allein.

Mehr erfahren

Geschichten, die Mut machen.

Einblicke, die bewegen.

Hier kommen Betroffene, Angehörige, Expertinnen & Experten zu Wort. Persönliche Erfahrungen und Impulse durch Fachleute zeigen unterschiedliche Wege durch Krise und Trauer – und machen sichtbar, dass es immer Hoffnung und neue Perspektiven gibt.

Zum Lukas4life Blog 

Für Betroffene

Es lohnt sich, weiterzumachen

Markus Presslauer spricht offen über seine schwersten Krisen – und wie er Schritt für Schritt den Weg zurück ins Leben gefunden hat.

Vom Verlust der Mutter bis zu mehreren Suizidversuchen: Markus Presslauer erlebte tiefe Krisen – und fand doch zurück ins Leben. Im Interview erzählt er, was ihm Kraft gab, warum er heute Hoffnung weitergibt und weshalb es sich lohnt, dranzubleiben.

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Für Betroffene
Für Freunde & Familie
Für Trauernde

Ein Spot, der berührt.

Ein Spot über Dunkelheit und Hoffnung: In Zusammenarbeit von Hoch3 Filmproduktion und PAPA Productions. ist ein Werk entstanden, das berührt und Mut macht.

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Für Betroffene

Über Lebenskrisen und ihre Bewältigung

Psychiater Dr. Thomas Kapitany spricht im Interview darüber, was Menschen in Lebenskrisen unterstützt – und wie sie neue Stärke daraus gewinnen können.

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Für Trauernde

Die Liebe bleibt.

Christiane Engelhardt, Ärztin für psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Künstlerin, hat den Verlust ihrer Tochter Hanna durch Suizid erlebt.

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FAQ zum Thema Suizid

Rund um das Thema Suizid entstehen oft viele Fragen – zu Warnsignalen, Möglichkeiten der Unterstützung und zu Hilfsangeboten. Hier finden Sie Antworten, um Unsicherheiten zu klären und Hintergründe zu verstehen. Es werden Wege aufgezeigt, wie Sie sich selbst oder anderen in einer Krise helfen können.

Warum versuchen Menschen, sich das Leben zu nehmen?

Suizidalität/Suizidgedanken sind ein Hilferuf. Wer daran denkt, seinem Leben ein Ende zu setzen, erlebt so großen emotionalen Schmerz, dass er den Tod weniger schmerzhaft findet als das Leben. Es liegt nicht daran, dass diese Menschen nicht leben möchten, sondern in erster Linie daran, dass sie nicht mehr wissen, wie sie mit ihrem emotionalen Schmerz weiterleben sollen. Menschen in einer solchen Notlage brauchen dringend Unterstützung von ihrem Umfeld und in weiterer Folge auch professionelle Hilfe.

Wollen Menschen, die von Suizid sprechen, oft wirklich sterben?

Wer davon spricht, sterben zu wollen, drückt damit seine Not aus. Es ist ein Zeichen dafür, dass jemand mit dem Leben nur schwer zurechtkommt und der Gedanke an den Tod immer wieder im Kopf auftaucht. Daher ist es wichtig, dass Menschen im Umfeld zuhören und das Gefühl geben, dass sich jemand kümmert.

Sind manche Menschen häufiger von Suizidgedanken betroffen?

Wie alle anderen menschlichen Emotionen kann auch der Wunsch, dem Leben ein Ende zu setzen, jeden Menschen in einer Notlage überkommen. Unabhängig von Herkunft, Bildung, Alter oder Geschlecht sind Suizidgedanken bei Menschen in psychischen Notlagen weit verbreitet. Es gibt jedoch einige Risikofaktoren, die das Suizidrisiko einer Person erhöhen können. Hierzu zählen Suizidversuche in der Vergangenheit, psychische Erkrankungen (Depressionen, bipolare Störung, Schizophrenie, usw.), oder auch körperliche Erkrankungen, die großes Leiden verursachen, der Tod eines Familienmitglieds oder engen Freundes durch Suizid, oder andere persönlich bedeutsame Verluste und Belastungen. Menschen mit diesen Risikofaktoren benötigen Unterstützung, bis sie sich in der Lage fühlen, mit ihrer Situation umzugehen.

Auf welche Anzeichen sollte man achten?

Viele suizidgefährdete Menschen geben Hinweise auf ihre Suizidgedanken. Diese Signale können ganz unterschiedlich aussehen, Beispiele können sein: Äußerungen, anderen zur Last zu fallen oder sterben zu wollen, drastische Veränderungen des gewohnten Verhaltens, Rückzug von anderen Menschen, Desinteresse an Dingen, die früher Freude bereitet haben, extreme Stimmungsschwankungen, erhöhter Alkohol- oder Drogenkonsum. 

Was tun, wenn Ihnen jemand seine Suizidgedanken mitteilt?

Jemand, der über seine Suizidgedanken spricht, sucht verzweifelt Hilfe. Hören Sie ihm zu, kritisieren Sie ihn nicht und ignorieren Sie seine Gefühle nicht. Denken Sie daran, dass es diesen Menschen viel Überwindung gekostet haben könnte, über seine Suizidgedanken zu sprechen. Allein ihm zuzuhören und für ihn da zu sein, trägt viel dazu bei, dass er sich aufgehoben und entlastet fühlt. 

Es ist sehr wichtig, diese Person zu ermutigen, professionelle Hilfe und Beratung in Anspruch zu nehmen. Informationen über Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier.