Sich Sorgen um einen geliebten Menschen zu machen, der an Suizid denken könnte, ist zutiefst belastend. Für Angehörige und Freunde ist wichtig zu wissen: Oft steht dabei nicht der Wunsch zu sterben im Vordergrund, sondern das Gefühl, unter den aktuellen Umständen nicht mehr weiterleben zu können. Jemand, der so empfindet, braucht dringend Hilfe.
In solchen Momenten sind Sie als Angehörige oder Freunde besonders wichtig. Ihr Zuhören, Ihre Unterstützung und Ihr Ermutigung sich Hilfe zu suchen, können entscheidend sein. Lukas4life möchte Sie dabei begleiten – mit Anregungen und konkreten Informationen.
Sie sind in dieser schwierigen Zeit nicht allein!
So können Sie helfen
Wenn Ihnen auffällt, dass es jemandem in Ihrem Umfeld nicht gut geht, ist es wichtig zu wissen, wie man richtig reagieren kann. Es gibt Möglichkeiten, die betroffene Person zu unterstützen und ihr beizustehen:
Nachfragen
Wenn es jemandem nicht gut geht, ist es wichtig auf diesen Menschen zuzugehen. Bringen sie ihre Sorge zum Ausdruck. Formulieren sie ruhig direkt: "Ich habe den Eindruck, dir geht es nicht gut. Ich möchte gerne wissen, was dich beschäftigt!”.
Zuhören und entlasten
Mit Interesse und Offenheit zuhören ist eine sehr wichtige und wirksame Hilfe für Menschen in Krisen. In einem solchen Gespräch geht es nicht darum, die Probleme der Person in der Krise zu lösen, denn das ist gar nicht möglich. Aber sich aussprechen können bringt den Betroffenen bereits eine unmittelbare Entlastung.
Nach Suizidgedanken fragen
Fragen Sie nach, ob die Person daran denkt, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Es stimmt nicht, dass Menschen durch die Frage danach erst auf diese Idee kommen. Ganz im Gegenteil, darüber zu sprechen kann die Situation im Moment sogar entspannen. Es tut der betroffenen Person meistens gut, mit diesen Gedanken nicht mehr alleine zu sein.
Aussagen ernst nehmen!
Es stimmt nicht, dass Menschen, die von Suizid sprechen, sich nichts antun. Nehmen Sie Suizidäußerungen immer ernst und reagieren Sie ohne Verurteilung.
Sagen Sie zum Beispiel: „Ich sehe, wie verzweifelt du dich fühlst. Ich möchte, dass du am Leben bleibst – nur so kann sich etwas ändern.“
Ermutigen Sie die Person, Hilfe anzunehmen, und holen Sie bei akuter Gefahr sofort professionelle Unterstützung. diese finden Sie hier!
Selbstfürsorge!
Bei aller Sorge um einen suizidgefährdeten Menschen ist es sehr wichtig, auf die eigenen Grenzen zu achten. Für kurze Zeit kann hohes Engagement wichtig und sinnvoll sein, längerfristig besteht aber die Gefahr von Überforderung und Erschöpfung. Holen Sie sich deshalb Unterstützung aus Ihrem Umfeld oder bei Fachleuten und vergessen Sie nicht auf gute Selbstfürsorge!
Nachfragen
Wenn es jemandem nicht gut geht, ist es wichtig auf diesen Menschen zuzugehen. Bringen sie ihre Sorge zum Ausdruck. Formulieren sie ruhig direkt: "Ich habe den Eindruck, dir geht es nicht gut. Ich möchte gerne wissen, was dich beschäftigt!”.
Zuhören und entlasten
Mit Interesse und Offenheit zuhören ist eine sehr wichtige und wirksame Hilfe für Menschen in Krisen. In einem solchen Gespräch geht es nicht darum, die Probleme der Person in der Krise zu lösen, denn das ist gar nicht möglich. Aber sich aussprechen können bringt den Betroffenen bereits eine unmittelbare Entlastung.
Nach Suizidgedanken fragen
Fragen Sie nach, ob die Person daran denkt, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Es stimmt nicht, dass Menschen durch die Frage danach erst auf diese Idee kommen. Ganz im Gegenteil, darüber zu sprechen kann die Situation im Moment sogar entspannen. Es tut der betroffenen Person meistens gut, mit diesen Gedanken nicht mehr alleine zu sein.
Aussagen ernst nehmen!
Es stimmt nicht, dass Menschen, die von Suizid sprechen, sich nichts antun. Nehmen Sie Suizidäußerungen immer ernst und reagieren Sie ohne Verurteilung.
Sagen Sie zum Beispiel: „Ich sehe, wie verzweifelt du dich fühlst. Ich möchte, dass du am Leben bleibst – nur so kann sich etwas ändern.“
Ermutigen Sie die Person, Hilfe anzunehmen, und holen Sie bei akuter Gefahr sofort professionelle Unterstützung. diese finden Sie hier!
Selbstfürsorge!
Bei aller Sorge um einen suizidgefährdeten Menschen ist es sehr wichtig, auf die eigenen Grenzen zu achten. Für kurze Zeit kann hohes Engagement wichtig und sinnvoll sein, längerfristig besteht aber die Gefahr von Überforderung und Erschöpfung. Holen Sie sich deshalb Unterstützung aus Ihrem Umfeld oder bei Fachleuten und vergessen Sie nicht auf gute Selbstfürsorge!
Selbstfürsorge
Für Angehörige und FreundInnen in einer Krisensituation da zu sein, ist sehr wertvoll, kann aber auch herausfordernd und anstrengend sein. Um nicht in eine Überforderungssituation zu geraten, ist es hilfreich, auch selbst professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen oder mit anderen Angehörigen in Kontakt zu treten. Manchmal reicht schon ein Gespräch, um sich zu entlasten.
Gut auf sich selbst und die eigene körperliche und psychische Gesundheit zu achten ist zudem empfehlenswert. Die Hauptsache dabei ist, dass Sie Dinge tun, die Sie stärken und Ihnen Spaß und Freude machen. Folgende Anregungen sind als Impulse gedacht, die Ihr Wohlbefinden fördern sollen:
- Unternehmungen mit Freunden, Kinobesuche, Veranstaltungen, Kaffee trinken, Wanderungen, etc.
- Für Entspannung sorgen – Atemübungen machen, ein Buch lesen, Musik hören, nichts tun …
- Gutes Essen genießen – vielleicht gemeinsam mit anderen Menschen
- Bewegung und Sport können ausgleichend wirken und heben die Stimmung
- In die Sauna gehen, ein Bad nehmen, sich dem eigenen Körper zuwenden
- Einen Ausflug unternehmen, einen neuen Ort kennenlernen
- Ein Bild malen, etwas schreiben, etwas (um)gestalten, im Garten arbeiten
- Zeit in der Natur verbringen, bei einem Spaziergang frische Luft und Sonne genießen
- Sich mit neuen Themen beschäftigen, für die Sie sich interessieren
- Ausreichend Schlaf entspannt und fördert die Regeneration
- Einen lieben Menschen anrufen und sich Zeit für das Gespräch nehmen
Perspektiven, die Wege öffnen.
Erfahrungsberichte.
Es ist nicht immer einfach einem lieben Menschen in einer Krise beizustehen. Hier teilen Freundinnen & Freunde und Familienangehörige ihre eigenen Erfahrungen. Ihre Geschichten bieten wertvolle Einsichten und praktische Impulse, um mit Empathie und Verständnis zu helfen. Expertinnen und Experten ergänzen diese Berichte mit nützlichen Empfehlungen und Strategien.
Sie sind nicht allein.
Ein Spot, der berührt.
Ein Spot über Dunkelheit und Hoffnung: In Zusammenarbeit von Hoch3 Filmproduktion und PAPA Productions. ist ein Werk entstanden, das berührt und Mut macht.
Es zeigt, wie sich Verzweiflung anfühlt, aber auch, wie Erinnerungen, Menschen und kleine Zeichen Hoffnung schenken können. Ein Film, der die Botschaft von Lukas4life spürbar macht: Es gibt einen anderen Weg.
Hilfseinrichtungen
Es ist wichtig zu wissen, dass Hilfe in greifbarer Nähe ist. Wir haben eine Liste von lokalen und überregionalen Hilfseinrichtungen zusammengestellt, die auf kostenlose Krisenhilfe spezialisiert sind. Kontaktieren Sie Organisationen, die Sie professionell und einfühlsam begleiten können.